Stegplatten

Stegplatten können im Dach- und Wandbereich eingesetzt werden, häufigster Anwendungsbereich ist jedoch die Dacheindeckung von Carports, Terrassen, Wintergärten und Gewächshäusern.

Hergestellt werden Stegplatten aus transparenten Kunststoffen, vorzugsweise aus Acrylglas oder Polycarbonat.  

Die Bezeichnung „Stegplatte“ entsteht aus ihrem Aufbau / Querschnitt. Sie besteht aus mindestens zwei horizontalen Schichten welche mit Stege verbunden sind. Die Bereiche zwischen den Stegen, werden Hohlkammern genannt, daher werden Stegplatten auch als Hohlkammerplatten bezeichnet.

Ein weiterer Begriff der sich gefestigt hat, ist die Bezeichnung Doppelstegplatte. Hier sind die horizontalen Schichten gemeint. Im einfachsten Aufbau sind es zwei Schichten, daher Doppelsteg- oder Stegdoppelplatte. 

Die oben genannten Anwendungsgebiete stellen verschiedene Ansprüche an eine Stegplatte. Während eine Terrasse einen Sonnenschutz bieten soll, muss ein Wintergarten einen möglichst guten Isolationswert erreichen. Dies ist durch verschiedene Plattenstärken einen unterschiedlichen Stegaufbau zu erreichen. Die Stege zwischen den Schichten können die Eigenschaft der Platte verändern, so ändert sich z.B. die Steifigkeit, die transparenz, die Lichtbrechung und der Isolationswert, je nachdem wie die Stegplatten im Querschnitt aufgebaut sind.

 

Stegplatten bieten einige Vorteile

  • Ein erheblich geringerer Anschaffungspreis im Vergleich zu Glas
  • Ein geringes Gewicht, welches sich positiv auf die Kosten die Unterkonstruktion und Montage auswirken kann.
  • Durch die Hohlkammern besitzen Stegplatten einen guten Isolationswert
  • Eine gute Witterungsbeständigkeit, welche bei nahmhaften Herstellern mit einer Langjährigen Herstellergarantie deutlich wird.
  • Sie sind auch für Heimwerker leicht zu bearbeiten, können problemlos nachgeschnitten und angepasst werden.

 

Stegplatten oder Wellplatten?

Dies ist die Frage welche sich viele unsere Kunden stellen, da es die Grundlegendste Entscheidung ist, welche man bei einer Überdachung mit Lichtplatten Treffen muss. Abgesehen von dem geschmacklichen Aspekt, möchten wir hier die größten Unterschiede hervorheben.

 

Unterkonstruktion:

Stegplatten benötigen nur Sparen auf welchen Aluminiumprofile angebracht werden. Von der Unterseite der Überdachung hat man somit freie Sicht auf und durch die Platten.

Wellplatten hingegen benötigen eine gute Auflage und somit eine Querlattung auf den Sparren. Diese muss in einem Abstand von 50cm bis max. 80cm angebracht werden. Die Querlattung ist von der Unterseite der Überdachung sichtbar.

 

Montagematerial und Kosten:

Stegplatten benötigen zur Montage spezielle Befestigungsprofile, was die Zubehörkosten leider in die Höhe treibt. Diese Profile bestehen aus Aluminium und sind mit Dichtgummis bestückt. Für eine langlebige und Regendichte Überdachung sind diese Profile unersetzlich.

 

Wellplatten benötigen im Vergleich sehr wenig Montagematerial. Je nach Plattenstärke und Größe, werden nur Schrauben, Kalotten und Abstandhalter benötigt. Daher haben in diesem Punkt, Wellplatten einen klaren Vorteil.

 

Fazit:

Ob Well- oder Stegplatten ist in erster Linie eine geschmackliche und finanzielle Entscheidung. Beide Varianten haben sich bis heute durchgesetzt und erfüllen alle Voraussetzungen für eine langlebige lichtdurchlässige Überdachung, die einem viele angenehme Stunden bescheren kann.

 

>>> Hier hier komme Sie zu unseren Stegplatten <<<