PVC (Polyvinylchlorid)

PVC ist ein thermoplastischer Kunststoff. Die Abkürzung PVC steht für Polyvinylchlorid. Es handelt sich dabei um einen sehr harten und spröden Stoff, welcher erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich wird. Erst in diesem weicheren zustand wird PVC für technische Anwendungen geeignet.

Im Überdachungen mit transparenten Kunststoffen, gehört PVC zu den kostengünstigeren Lösungen. Lebensdauer, Hitzebeständigkeit und Wiederstandsfähigkeit gegen Witterung sind hier eher mit "gering" einzustufen. Daher wird PVC nur bei kostengünstigen Überdachungen verwendet oder in Bereichen für dessen Zweck PVC ausreichend ist. 

Entstehung und Verwendung von PVC

PVC wurde 1913 von dem deutschen Chemiker Fritz Klatte zur Verwendung entdeck. Er hatte die Aufgabe für den in großen Mengen vorhandenen Rohstoff Ethylen neue Umsetzungsprodukte zu finden. Klatte legte zu dieser Zeit den Grundstein zur Herstellung von PVC. Verwendung fand seine Entdeckung vorerst nur in Filmen, Kunstfäden und in Lacken.

Im Ersten Weltkrieg wurde die Weiterentwicklung von PVC vorangetrieben um die Rohstoffknappheit zu beenden und teure Rohstoffe gegen kostengünstige Materialien zu ersetzen. Weitere Anwendungen wurden allerdings erst ende 1920 Entdeck.

1935 kam es dann zu der Entdeckung von Hart-PVC welches dann zu Rohren und Folien weiterverarbeitet wurde. Nach 1945 war PVC sogar der meist Produzierte Kunststoff der Welt.

Heute ist PVC überwiegend bei Fensterrahmen, Rohren, Kabeltrassen, Membrandächern, transparente Folien / Matten und kostengünstigen Überdachungen zu sehen.