Leimholz / Brettschichtholz (BSH)

Als Leimholz werden Hölzer bezeichnet, die in mehreren (min. 3) Lagen miteinander Verleimt werden. Die Faserrichtung des Holzes ist dabei bei allen Lagen gleich. Leimholz wird vor allem im Ingenieurholzbau eingesetzt und überall verwendet, wo das Holz hohen statische Belastungen widerstehen muss.

Je nach Form kann auch die Bezeichnung variieren, Leimholz ist unter anderem auch unter folgenden Begriffen bekannt.

 

  • Brettschichtholz (BSH)
  • Leimbinder
  • Brettschichtholzbinder
  • Leimholzbalken

 

Die Balken Form ist speziell unter den beiden letzen Punkten bekannt als Leimbinder oder Leimbalken. Die Balken bieten dabei wichtige Vorteile wie enorme Belastbarkeit, Verzugsfreiheit und minimierte Rißbildung. Ebenso haben Leimbinder den Vorteil, das Sie in jeder Form und Länge Hergestellt werden können, daher werden sie bei großen Gebäuden wie Hallen häufig eingesetzt.

 

 

Herstellung von Leimbinder und Brettschichtholz

 

Meist werden Fichten-,Tannen-, Kiefer-, Lärchen- oder Douglasienhölzer zu Leimholz verarbeitet. Erst werden aus dem Rohholz einzelne Lamellen (Kanthölzer) gefertigt, welche auch mittel Keilverzinkung verlängert werden können. Diese Lamellen können darauf hin miteinander Verleimt werden. Es entsteht ein z.B. ein Leimbinder der nach belieben dimensioniert werden kann. Abschliesend bekommt das entstandene Leimholz noch mals ein Finish durch Hobeln.