GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff)

GFK ist die Abkürzung für " Glasfaserverstärkter Kunststoff ". Wie der Name schon verrät, besteht das Material aus mehreren Komponenten. Zum einen die Glasfasern, welche als Verstärkung dienen und zum anderen dem Kunststoff, welcher dem Verbund nach Aushärtung seine feste Form verleiht.

Glasfasern wurden das erste mal in den 1930er Jahren in den USA hergestellt und verwendet. Zur damaligen Zeit wurden Sie zur Dämmung von Häusern eingesetzt. Die Glasfasern verleihen dem Verbund auch seinen Umgangssprachlichen Namen "Fieberglas". Dieser wurde von "fibreglass", dem englischen Wort für Glasfaser abgeleitet.

Als Kunststoff kommen Duroplaste wie z. B. Polyesterharz oder Epoxidharz zum einsatz. Aber auch Thermoplaste wie beispielsweise Polyamid kommen in Frage.

Als man den Verbund letztlich entdeckte, bietete der Werkstoff viele Anwendungsmöglichkeiten. Das Erste Flugzeug aus GFK wurde bereits 1957 hergestellt und auch andere Bereiche haben nicht lange auf sich warten lassen. Das geringe gewicht und die hohe strapazierfähigkeit, machen diesen Kunststoffverbund unersetzlich.

Auch in unserer Überdachungsbranche wird noch GFK in Wellplattenform eingesetzt.