Eternit

Eternit ist ein Markenname für Faserzementplatten, welche ende des 19. Jahrhunderts durch den Österreicher Ludwig Hatschek entwickelt wurden. Es bestand zu 90 % aus Zement und 10 % aus Asbestfasern. Das Gemisch führe er letztlich durch eine Papiermaschine. Hatschek patentierte das Produktionsferfahren und verkaufte die Linzens als Eternit in aller Welt. Bereits 10 Jahre nach Patentierung gab es Eternitfabriken in 16 verschiedenen Ländern. Wegen des hohen Asbestanteils wurde der Zement auch Asbestzement genannt.

Wenn man heute an Eternit denkt, denkt man zwangsläufig auch an das gesundheitsschädliche Asbest. Eternitplatten werden heute selbstverständlich nicht mehr mit diesem Material hergestellt, stattdessen werden andere alternative Fasern verwendet.

Eternitplatten aus damaliger Zeit die noch Asbesthaltig sind, müssen speziell entsorgt werden. Der Abbau muss mit Atemschutz und unter äußerster Vorsicht durchgeführt werden. Die Platten sollten nicht brechen, da sonst Asbeststaub freigesetzt wird. Das alte Eternit wird dann in großen "Taschen" verpackt zum Entsorger gebracht.