Brandverhalten

Es ist allgemein bekannt, dass bei Bränden der Großteil aller Todesopfer nicht dem Feuer, sondern dem entstehenden Rauch (Brandgasen) zum opfer fallen.

Je nach Material können Brandgase höchst giftig sein, was schnell zu Bewustlossigkeit und Erstickungen führen kann. Raucht das Material zudem sehr stark beim verbrennen, wird die Sicht behindert. Für Experten im Bauwesen ist die Brandklasse daher äußerst wichtig und ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Materials.

  • die Entflammbarkeit
  • die Brandweiterleitung
  • die Art und Menge der Rauchgase
  • die Sichtbehinderung der Rauchentwicklung
  • die Toxizität sowie Korrosivität
  • die Einstufung des Abtropfverhaltens nach DIN4102
  • das Löschverhalten

 

Das sind alles Wichtige Kriterien die von Fachleuten berücksichtigt werden müssen und auch sollten, um im Fall eines Brandes ein möglichst hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten.

 

Die Einteilung eines Materials erfolgt nach DIN13501-1 unter folgenden Kriterien:

 

A – nicht brennbare Baustoffe

A1 – ohne brennbare Bestandteile

A2 – in geringem Umfang mit brennbaren Bestandteilen

 

 

B – brennbare Baustoffe

B1 – schwerentflammbar

B2 – normalentflammbar

B3 – leichtentflammbar

 

Die Rauchentwicklung und das Abfallen (Tropfen) wird wie folgt bezeichnet:

s1

keine / kaum Rauchentwicklung

 

s2

begrenzte Rauchentwicklung

 

s3

unbeschränkte Rauchentwicklung

 

d0

kein Abtropfen / Abfallen

 

d1

begrenztes Abtropfen / Abfallen

 

d2

starkes Abtropfen / Abfallen

 

Beispiel:

Unsere Stegplatte "Weather Extreme" hat folgende Brandklasse " Bs1d0 nach Din EN 13501-1"

 

Bs1d0

B1 = schwerentflammbar

s1 = keine / kaum Rauchentwicklung

d0 = kein Abtropfen / Abfallen