Branschlutzklassen

Brandschutzklassen beschreiben das Verhalten eines Stoffes im Brandfall. (häufig werden Brandschutzklassen auch als Brandklassen oder Brennbarkeitsklassen bezeichnet.

 

Einteilund der Brandschutzklassen bei Baustoffen:

A - nicht brennbare Baustoffe

A1 - ohne organische Bestandteile, Nachweis nicht erforderlich

A2 - mit organischen Bestandteilen, Nachweis erforderlich (Spezialschaumstoffe, Glaswolle, Spezialträgerplatten, bituminöse Kalksteine).

B - brennbare Baustoffe

B1 - schwerentflammbar (Hartschäume, Hartholz, Spezialspanplatten, Agglomerat = polymergebundene Kunststeine)

B2 - normalentflammbar (Weichholz, Silikon, Textilien, Strohballen)

B3 - leichtentflammbar (Tapeten, Polystyrol)

 

Wann werden Brandschutzklassen benötigt?

Vor allem Firmen sowie Architekten benötigen meist ein Material mit einer zertifizierten Brandschutzklasse. Dabei ist noch aufzuklären, dass Deutschland eine eigene Brandschutzklassen verwendet. Die EU definiert Brandschutzklassen nach DIN EN 13501-1, während Deutschland Brandklassen nach DIN 4102-1 verwendet.

In Deutschland werden daher häufig nur Materialien genehmigt welche ein Zertifikat von deutschen Prüfinstitute besitzen. Ein Brandschutztest mit EU Zertifikat wird meist nicht anerkannt