Artikel | 0,00 € Zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

  • Internationale Lieferung
  • Günstiger
    Transport
  • Individuelle Beratung
  • Große
    Auswahl
  • Kurze Lieferzeiten
  • Qualitative
    Produkte
Artikel | 0,00 € Zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

 

Wichtig für unsere Kunden, bitte beachten Sie unsere Lieferzeit in der Wintersaison: >> zur Information <<

 

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfürung, rufen Sie uns an: 0931/45228400

 

 

Verlegeanleitung für Polycarbonat und Acrylglas Stegplatten / Doppelstegplatten

 


 

 


 

 

In unserer Verlegeanleitung möchten wir Ihnen die Vorgehensweise und Kniffe bei dem Verlegen von Stegplatten nahe bringen. Die Anleitung ist in Abschnitte gegliedert, so dass Sie möglichst direkt zu Ihrem Einstiegspunkt finden.

 

Unterkonstruktion für Doppelstegplatten

Als Material für eine optimale Unterkonstruktion eignet sich Stahl, Aluminium oder verzugsfreies Holz. Bei nicht verzugsfreier Unterkonstruktion sollte unbedingt ein Schraub- oder Thermoprofil zur Montage verwendet werden. Das Dachgefälle sollte min. 7 Grad, d.h. 12cm auf 1m sollte unbedingt eingehalten werden, da sonst die Doppelstegplatten Verschmutzen und das Kondenswasser nicht richtig ablaufen kann. Um das Ablaufen von Kondenswasser sicher zu stellen, muss die Stegrichtung der Doppelstegplatte immer in der Wasserlaufrichtung sein. Legen Sie die Stegplatten nicht direkt auf das Holz und stellen Sie sicher, dass die mit Lack- oder Holzlasur gestrichene Unterkonstruktion immer ganz trocken ist. Lösungsmitteldämpfe können die Platte beschädigen.

 

Sparrenabstände und Besonderheiten:

  • Unter Berücksichtigung von Dehnung und Schrumpfung der HKS, sollte der Rasterabstand (Profilmitte zu Profilmitte) Plattenbreite + 28mm betragen.
  • Bei Stegplatten der breite 980mm ist keine zusätzliche Unterstützung erforderlich (Platte ist freitragend)
  • Bei Stegplatten der breite 1200mm muss eine zusätzliche mittlere Unterstützung eingebracht werden oder es müssen Querauflegen im Abstand von max. 2100mm vorgesehen werden.
  • Bei bestehender Unterkonstruktion gilt die Faustregel: ca. 2,5m² können frei verlegt werden oder die Plattenbreite wie oben beschrieben.
  • Da sich die Doppelstegplatten auch in der Länge ausdehnen, muss der Abstand zum Mauerwerk mindestens 2cm betragen.

 

Bearbeitung von Doppelstegplatten

 

Bohren von Stegplatten:

Das Bohren von Stegplatten im Dachbereich ist im Normalfall nicht nötig. Wir möchten dennoch darauf eingehen, da die Stegplatten häufig auch im Wandbereich eingesetzt werden und evtl. Durchgangs- oder Befestigungslöcher benötigt werden. Für Zweckentfremdungen kann dies auch interesannt sein.

Bei Polycarbonat Stegplatten kann man zum Bohren normale Stahl-, Spiral oder Kegelbohrer verwenden. Bei Acrylglas Stegplatten sollte man ausschließlich einen Kegelbohrer verwenden, da Spiralbohrer einen zu großen Druck auf den Bohrpunkt ausüben (die Folge sind Haarrisse die auch erst nach einiger Zeit auftreten können). Achten sie darauf nicht zu nah am Plattenrand zu Bohren, Mindestabstand 40mm. Bohren Sie Schraubenlöcher wegen der Wärmeausdehnung mindestens 50% größer als der Schraubendurchmesser, damit die Stegplatten sich ausdehnen und zusammenziehen können. Die anfallenden Späne müssen entfernt werden, am besten eignet sich dazu Druckluft.

 

Schneiden der Stegplatten: 

Stegdoppelplatten lassen sich mit gewöhnlichem Werkzeug (Handkreissäge, Stichsäge) problemlos schneiden, achten Sie darauf, Sägeblätter mit feiner Verzahnung zu verwenden. Die anfallenden Späne können Sie ebenfalls am besten mit Druckluft entfernen. Sollte die Stegplatten danach nicht direkt verbaut werden, empfehlen wir die offenen Stirnseiten der Stegplatte vor Staub und Schmutz zu verschließen.

 

Verlegen / Montage der Doppelstegplatten

Vorbereitung der Stegplatten:

Als erstes müssen Sie das Kantenabschlussband und den Kantenschutz auf der Stegplatte anbringen. Hier zu ziehen sie die beidseitig angebrachte Folie an den offenen Stirnseiten ca. 10cm ab. Als nächstes kleben sie das Kantenabschlussband mittig auf beiden Stirnseiten der Stegplatte auf. Die Kantenschutz sitzen sehr straff auf der Stegdoppelplatte, die einfachste Methode den Kantenschutz anzubringen ist wenn Sie nun das Aufgeklebte Kantenabschlussband mit etwas Seifenwasser (normales Spülmittel + Wasser) einreiben, die Stegplatte aufrecht stellen und den Kantenschutz von oben auf die Stegplatte schieben (hierzu können Sie auch einen Schonhammer verwenden). Als letztes müssen Sie jetzt nur noch auf der Oberseite der Stegplatte eine dünne Silikonnaht an den Kantenschutz entlang ziehen, damit dort kein Wasser eindringen kann.

 

Die Platten sind nun fertig vorbereitet, als nächstes müssen Sie Sich der Unterkonstruktion und den Aluminiumprofilen widmen.

Anders als in unserem Verlegevideo, erklären wir hier die Variante mit Durchgangsschrauben.

Bei Unterkonstruktionen aus Stahl oder Aluminium sollte man die Profile fertig ausgerichtet auf dem Sparren Bohren, da bei Metall Unterkonstruktionen für die Durchgangschrauben auch ein Loch in den Sparren gebohrt werden muss.

Bei Holz Unterkonstruktionen empfehlen wir die Profile am Boden zu Bohren, da dies erheblich einfacher ist und schneller geht als später auf dem Dach. Bohren Sie bei Schraubprofilen die Deckel und Unterteile zusammen, um eine Passgenauigkeit der Bohrungen sicherzustellen. Achten Sie darauf, dass Sie bei Schraubprofilen nach dem Vorbohren nicht die Unterteile und Deckel vertauschen. Wir empfehlen die Ober- und Unterteile die zusammen gehören zu markieren bzw. zu nummerieren. Gebohrt wird alle 40cm,für unsere 6,5mm Holzschrauben wird mit Ø 7mm gebohrt und für unsere 6,3mm Metallschrauben Ø 5,5mm.
Bei Schraubprofilen können Sie sich die Profil-Unterteile mit zwei kleinen Schrauben auf dem Sparren der Unterkonstruktion fixieren, da das Profil mit Durchgangschrauben befestigt wird, dient dies nur zur Montageerleichterung. Achten Sie darauf dass die Schraubenköpfe später nicht auf die Stegplatte drücken (wir empfehlen kleine Senkschrauben).
Sollten Sie Deckprofile oder Universalprofile verwenden, müssen sie auf den Sparren Ihrer Unterkonstruktion den Unterleggummi anbringen. Dieser verfügt über einen schmalen Klebestreifen, erfahrungsgemäß empfehlen wir jedoch einen Tacker zu verwenden und den Unterleggummi mittig auf den Sparren zu tackern.

 

Ist das alles erledigt, geht es nun an das Verlegen der Doppelstegplatten. Legen Sie die Stegplatten nacheinander auf Ihre vorbereitete Unterkonstruktion. Wir haben die Erfahrung gemacht dass es am besten ist die ersten Platten auf der Unterkonstruktion zu legen und auszurichten, da man dann die Passgenauigkeit der Unterkonstruktion und die Flucht der Stegplatten am besten beurteilen kann. Sollte man bei dem Bau der Unterkonstruktion nicht genau den Sparrenabstand eingehalten haben, oder die Unterkonstruktion steht nicht im rechten Winkel, wird man es spätestens hier merken.

 

Wenn die Stegplatten nun ausgerichtet sind kann man die Profile festschrauben, sobald diese mit den ersten Schrauben fixiert sind, kann die Stegplatte nicht mehr verrutschen und Sie können sich so Profil für Profil vorarbeiten. Achten Sie immer darauf, dass die Stegplatten an der unteren Kante fluchten bevor Sie das nächste Profil festschrauben. Achten Sie auch darauf, dass die Stegplatten in den Profilen Platz zum ausdehnen haben (auf jeder Seite ca. 5mm).

 

Für das Festschrauben der Profile empfiehlt es sich mit einer Bohle auf das Dach zu gehen. Stegplatten sind nicht frei begehbar, daher legen Sie sich eine Bohle min. von Profil zu Profil bzw. von Sparren zu Sparren.

 

Sind alle Profile festgeschraubt, werden jetzt noch Aluminiumabschlusswinkel am unteren Ende des Profils angebracht, damit die Stegplatte durch die Wärmeausdehnung nicht aus dem Profil wandert. Dieser kann mit der untersten Schraube verschraubt oder genietet werden.

 

Zuletzt wird der Wandanschluss angebracht, falls dieser benötigt wird. Nutzen Sie hierzu die geeigneten Schrauben ggf. Dübel für Ihr Mauerwerk. Der Wandanschluss muss alle 40cm verschraubt werden. Die Fuge zwischen Wand und Wandanschluss wird anschließend mit Silikon oder Sikaflex abgedichtet. 

 

Montagebeispiel Doppelstegplatten

 

Unsere Anwendungstechnische Beratung ist unverbindlich. Die Verantwortung für die Anwendung bzw. Verarbeitung unserer Produkte liegt bei dem Käufer, auch im Hinblick auf etwaige Schutzrechte Dritter. Technische Daten, die unsere Produkte betreffen, sind Richtwerte.